Berufsunfähigkeitsversicherung


Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten nicht pflichtigen Versicherungen in Deutschland. Im Falle der Berufsunfähigkeit droht dem Arbeitnehmer Hartz 4. Staatliche Leistungen sind weitestgehend weggefallen.

Das Ziel der Versicherung ist es die Versorgungslücke zu schließen, die entsteht, wenn man ganz unvorbereitet durch Krankheit, Unfälle oder sonstige Ereignisse berufsunfähig wird.
Durch eine private Unfallversicherung kann man sich auch gegen Berufsunfähigkeit absichern. Erfolgt die Berufsunfähigkeit jedoch durch Krankheit oder andere Fälle, die von der Unfallversicherung nicht abgedeckt werden geht der Versicherungsnehmer leer aus.



Derzeit sind nur etwa 10-15% aller Deutschen gegen eine Berufsunfähigkeit versichert.Auch gibt es heutzutage Mischformen, in denen Berufsunfähigkeitsversicherungen fondsgebunden verfügbar sind bzw. mit einer Lebensversicherung verknüpft wird. So ist der Versicherungsfall beispielsweise nicht der Tod, sondern die Berufsunfähigkeit.Vor Abschluss einer BU sollte man besonders auf ganz bestimmte Klauseln achten und sich vorher unabhängig beraten lassen. Berufsunfähigkeit wird gerne unterschiedlich ausgelegt. Es wurde von Fällen berichtet bei denen jemand keine Berufsunfähigkeitsrente erhielt, weil er immer noch in der Lage war mit einem Finger auf einen Knopf zu drücken.

Die Beiträge hängen sowohl vom Alter, als auch von der Krankheitsgeschichte und dem ausgeübten Beruf ab. Hier kommt es zu ganz eklatanten Unterschieden. Büroangestellte zahlen oft nur die Hälfte oder weniger als ein Maurer oder ein Handwerker.
Nicht bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung flunkern, wenn es um etwaige Verletzungen oder Krankheiten aus der Zeit vor dem Versicherungsabschluss geht. Sie belügen die Versicherungen und werden höchstwahrscheinlich kein Geld bekommen. Denn jede Versicherung forscht (völlig gerechtfertigt) nach bevor gezahlt wird.

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