Lebensversicherung
Eine Lebensversicherung ist eine Personenversicherung und versichert meist den Todesfall einer Person. Je nach Vereinbarung muss der Schaden nicht unbedingt der Tod sein. Auch der Überlebensfall, der Eintritt einer schweren Krankheit oder die Berufsunfähigkeit kann versichert werden.
Man kann die Lebensversicherung in verschiedenen Gesichtspunkte unterteilen.
Ist Sie kapitalbildend oder nicht?
Eine Risikolebensversicherung ist ein gutes Beispiel für eine Versicherung, die nicht kapitalbildend ist, da sie nur im Schadensfall(Todesfall) zahlt. Eine fondsgebundene Versicherung hingegen ist kapitalbildend, da ein Teil der Versicherungsbeiträge in einen Fonds geht und somit gleichzeitig Vermögen aufgebaut wird.Was ist der Versicherungsfall?
Der Versicherungsfall kann, wie schon erwähnt der Überlebensfall, der Todesfall(auch Todesfallversicherung genannt) oder Berufsunfähigkeit sein. Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen bekommt man am Ende der Laufzeit(oder bei Kündigung) das Fondsguthaben ausgezahlt.Die Kosten einer Lebensversicherung hängen vom Alter, Geschlecht, der Versicherungssumme und der Versicherungsdauer ab. Die rechtlichen Grundlagen für Lebensversicherungen werden im Bürgerlichen Gesetzbuch bzw. im Versicherungsvertragsgesetz definiert.
fondsgebundene Lebensversicherung
Die Risikoversicherung
Die Risikoversicherung leistet, wenn die versicherte Person innerhalb der Vertragsdauer verstirbt.
Sie ist für junge Familien gedacht, die durch den Ausfall eines Hauptversorgers vor dem finanziellen Ruin stehen würden, weil beispielsweise eine Hypothek zu tilgen ist.
Das Ziel ist somit, dass für Familie bzw. sonstige Hinterbliebene gesorgt ist. Oft kann eine Risikoversicherung in eine kapitalbildende Versicherung umgewandelt werden.
Bei vielen Gesellschaften gibt es ein maximales Eintrittsalter. Vor Abschluss sollte man ganz besonders auch Klauseln und Einschlüsse achten. Leistung bei Tod durch Krieg, bzw. chemische, atomare oder biologische Waffen ist meist bei allen Versicherungsgesellschaften ausgeschlossen.
Der Grund ist ganz einfach: Eine Biologische Waffe tötet in Köln 50.000 Menschen. 200 hatten eine Lebensversicherung bei einer bestimtmen Versicherungsgesellschaft. Die Versicherungsgesellschaft geht Pleite.
Oft ist auch Selbsttötung nicht mit eingeschlossen
Die Fondsgebundene Lebensversicherung
Das Kapitalrisiko bei der fondsgebundenen Lebensversicherung trägt der Versicherungsnehmer. Das ist der große Unterschied zu konventionellen Lebensversicherung. Ziel dieser Variante bleibt die Absicherung im Todesfall.
Die Fondsgebundene Lebensversicherung ist risikoreich, da ein Teil der Beiträge in einen Fonds geht, dessen Entwicklung von vielen verschiedenen Faktoren abhängt.
Man kann somit deutlich weniger Geld herausbekommen wie man hereingesteckt hat. Theoretisch kann man bei der fondsgebundenen Lebensversicherung sogar völlig leer ausgehen. Letzteres ist eher unwahrscheinlich, da alle Unternehmen gleichzeitig Pleite gehen müssten.
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